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Auf den Donautalfelsen 27. Pilgerstammtisch 19 und 20. Januar 2019
Gruppe vor der Klosterpforte in Beuron Hohenzollerischen Jakobusgesellschaft mit rund 20 Teilnehmern in einer tief verschneiten Landschaft – Beeindruckender Gottesdienst der Patres in St. Martin in Beuron Im wahrsten Sinne des Wortes war das jährliche Winterpilgern, dass diesmal rund 20 Pilger der Hohenzollerischen Jakobusgesellschaft am vergangen Wochenende ins Donautal führte, eine Herausforderung sondersgleichen, denn die schneebedeckte Landschaft, die atemberaubenden Ausblicke ins Donautal und das schwere Schneestapfen in tief verschneiter Landschaft erforderte höchste Trittsicherheit. Zunächst erlebte die Pilgergemeinschaft eine Überraschung, denn die Brücke, die nach Kreenheinstetten und Meßkirch führt, war wegen Brückenarbeiten gesperrt, so mussten die Teilnehmer kurzer Hand umdisponieren und stellten ihre Fahrzeuge beim Bahnhof außerhalb Hausens ab. Nach der Einweisung und einem Gebet ging es gleich steil aufwärts zum Schloss Werenwag hoch über der Donau, das von den Mitgliedern des Hauses Fürstenberg bewohnt wird. Die Sonne begleitete zunächst die Pilger und der Höhenweg immer nahe an der Felskante des Donautales entpuppte sich mit der Zeit als sehr schwierig, man sank immer wieder in den Tiefschnee und Trittsicherheit war erforderlich, ehe man das Wanderheim Rauher Stein mit Mühe erreichte. Der Irndorfer Felsengarten war nur noch zu erahnen, denn die vielfältige und seltene Vegetation wird erst wieder im Frühjahr freigelegt, wenn der Schnee dem Frühling weichen muss. Immer wieder hatte man wunderschöne Tiefblicke, zum Beispiel vom Eichfelsen oder Spaltfelsen hinunter an die mäandernde Donau. Dann endlich war das „Sonnenhaus“ an der Straße nach Beuron erreicht und das Benediktiner Kloster sowie das Hotel „Pelikan“ war in Sichtweite. Dieser erste Tag war eine ganz besondere Herausforderung, den man nicht so schnell vergessen wird, sagten einige Teilnehmer sichtlich erschöpft, aber das gute Essen und Trinken im Hotel „Pelikan“ bei Familie Dinkelaker ließ die müden Glieder wieder erwachen und frohen Mutes wurde der erste Pilgertag dann beendet. In der glanzvollen Rokoko-Abteikirche St. Martin erlebten die Pilger zusammen mit der Klostergemeinschaft der Patres am anderen Morgen einen zu Herzen gehenden Gottesdienst, der durch gregorianische Gesänge und von Orgelmusik ausgeschmückt wurde. Insbesondere die Predigtworte gingen den Teilnehmern, ob evangelisch oder katholisch, sehr zu Herzen, wie einige Pilger feststellten. Am zweiten Pilgertag ließ man es gemütlicher angehen, denn man pilgerte am Radweg immer der Donau entlang, der zwar leicht mit Schnee bedeckt, aber gut zu gehen war. Bei der Maurus-Kapelle stimmte man das gängige Lied „Großer Gott“ an, das alle aus vollem Herzen mit sangen. Bald schon sah man hoch oben Burg Wildenstein thronen und nach einer kurzen Trink- und Vesperpause überquerte man die Donau bei Langenbrunn, ehe man wieder den Bahnhof in Hausen im Tal erreichte. Hier dankte der Pilgerführer allen für die Disziplin und Kameradschaft. Im Hotel „Post“ in Jungingen war Abschluss des Winterpilgerns, wobei der 2. Vorsitzende Hannes Reis es nicht versäumte, besonders dem Pilgerleiter ein besonderes Lob für die hervorragende Organisation auszusprechen. Mit einer erfreulichen Nachricht, dass drei Mitglieder aus der Hohenzollerischen Pilgergesellschaft sich bereit erklärt haben im Juli dieses Jahres bei der Hauptversammlung zu kandidieren und somit die Existenz auf Jahre hinaus gesichert ist, schloss der Verantwortliche des Winterpilgerns den Kreis. |
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