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Linzgauer Jakobusweg 1. Etappe am 23.04.2016 von Meßkirch nach Pfullendorf Zeitungsberichte: Stadtspiegel | HZ und Schwabo | Schwäbische Zeitung Fortsetzung: Etappe 2 | Etappe 3 Hohenzollerische Jakobusgesellschaft profitiert vom Dauerläufer Jakobsweg – Sage und schreibe rund 50 Pilger auf der 1. Etappe des Linzgauer Jakobweges Unter dem Motto „Eine Pilgerreise unternehmen, heißt seine Geschicke völlig in die Hand Gottes zu legen“ startete die Hohenzollerische Jakobusgesellschaft in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Burladingen am vergangenen Samstag die 1. Etappe von Meßkirch nach Pfullendorf auf dem Linzgauer Jakobsweg. Es war eine sehr erfreuliche Begegnung unter den Pilgern, die ihre Krönung bei der Zusammenkunft in der ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosterkirche Wald und in der Pfullendorfer Stadtkirche St. Jakobus hatte. Wenn andere Vereine ums Überleben kämpfen, was die Teilnehmerzahlen bei Wanderungen angeht, so ist bei der Hohenzollerischen Jakobusgesellschaft ein richtiger Boom zu verzeichnen, als sie sich in Sigmaringen trafen, um zunächst mit dem Bus nach Meßkirch zu fahren, wo das Pilgern seinen Anfang nahm. Zunächst begrüßte der Pilgerbeauftragte und Leiter der h-jg, Ulrich Schöll aus Mössingen, die vielen Pilger aus der ganzen Region, derweil teilte der stellvertretende Vorsitzende Hannes Reis das Vademecum aus, das aus dem Buch „Ultreia“ von Ueli Brunner stammt, einem Freund von Ulrich Schöll. Das Wetter macht mit, anstatt der angekündigten Regenwolken blinzelte ab und zu die Sonne durch die Wolken, alle waren voller Tatendrang, als es auf die Fluren hinaus sowie durch den Forst ging. Im Hinterland des „Schwäbischen Meeres“ lag auf der Westroute der Oberschwäbischen Barockstraße zwischen Meßkirch und Pfullendorf, das ländliche Dorf Wald mit seinem ehemaligen Zisterzienserinnen-Kloster und -Kirche St.- Bernhard, das heute ein Mädchenschulinternat beherbergt. In der mittelalterlichen Klosterkirche, die durch ihren Barockschmuck berühmt wurde, hatten bereits die vier Stockweg-Alphörner unter Jürgen Schatz im Chor Position bezogen, als die Pilger in das Kirchenschiff erwartungsvoll einzogen. Es sollte für alle Pilger eine Überraschung werden und die gelang auf der ganzen Ebene voll und ganz. Mit bestechender Präzision und würdiger Anbetung erklangen wunderschöne Alphorntöne, die mancher Pilger so noch nie gehört hatte. Es war ein grandioses Alphornspiel, das den grazilen Übergang vom feinsten Piano bis zum äußersten Fortissimo beinhaltete. Die Pilger waren restlos begeistert über dieses wohl gelungene Ständchen, das allen noch nachträglich in Erinnerung bleiben sollte, wie sie immer wieder begeistert erzählten. Als man in den Seepark bei Pfullendorf einbog goss es in Strömen und die Pilger waren froh, dass sie in der Stadtkirche Sankt Jakob Unterschlupf fanden. Auch hier waren sie von der Barockkirche restlos begeistert. Insbesondere der Hochaltar und das Mittelschiff waren durch feine Stuckaturen durchzogen. Ulrich Schöll gab einige Details zum Kirchenbau bekannt, aber dieses „Juwel“ will sich fast jeder einmal selbst bei einem privaten Besuch anschauen, wurde immer wieder begeistert berichtet. Es war bei dieser 1. Etappe etwas mehr Geistliches zu sehen, die Verwandlung in ein „Himmelreich auf Erden“ war durchaus zu spüren und den Pilgern wurde vollends bewusst, „eine Pilgerreise zu unternehmen, heißt seine Geschicke in die Hand Gottes zu legen“, das bewahrheite sich auch dieses Mal ausdrücklich. Der Bus holte die Pilger wieder von Pfullendorf ab. Im Hotel „Adler Alte Post“ wurde das Abendessen eingenommen, sodass jeder rechtzeitig wieder die Heimatorte erreichen konnte. Am Samstag, 25. Juni, ist die 2. Etappe. Hier geht es dann von Pfullendorf nach Überlingen. Mit rund 28 Kilometer ist es die längste Strecke, was gute Kondition voraussetzt, weil die Strecke ein großes Gefälle hat. Start ist in Sigmaringen, wo man zunächst per Bus nach Pfullendorf fährt. Vom Überlinger Bahnhof geht es am Spätnachmittag wieder zurück nach Sigmaringen. |
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Endstation - Gruppenbild vor der Jakobuskirche in Pfullendorf, rechts die Jakobusstatue. |
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Start in Meßkirch - Kirche Sankt Martin, Adlerplatz |
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Blick auf Meßkirch mit Schloß und Kirche St. Martin |
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Zwischen Meßkirch und Wald |
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Klosterkirche Wald mit Alphornbläsern |
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Votivbild “Maria Hilf” |
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Mittagspause im Ort Wald |
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Im Regen vor Pfullendorf |
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Jakobusstatue vor der Jakobuskirche in Pfullendorf |
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