ZollerCoverPage0811

Auf Traumpfaden unterwegs  - 25. Pilgerstammtisch

Das Höchste beim „Höchsten“ erlebte die Hohenzollerische Jakobusgesellschaft am Wochenende vom 21./22. Januar 2017 – Sternstunden mit Alpenpanorama

Ein dichter Nebel lag zunächst über der Bodenseelandschaft, als die Hohenzollerische Jakobusgesellschaft vergangenen Samstag mit rund 17 Teilnehmern am „Höchsten“, dem höchsten Berg in Oberschwaben, im Berghotel ankam.

Mit tausenden Kristallperlen waren Baum und Strauch gefroren und tief bis an den Boden senkten sich die Zweige. Der Besitzer, Hans-Peter Kleemann, erwartete schon die Gäste, die gleich ihre Zimmer beziehen konnten.

Nach einer kurzen Begrüßung machten sich die Pilger zu einer Wanderung ins Deggenhausertal auf, vorbei an märchen- und traumhaft verschneiter Kulisse. Es war wie eine Idylle ganz aus Weiß, als man vom Rubacker aus über das Katzenmoos und Auf dem Berg das Gasthaus „Adler“, ganz in der Nähe von Obersiggingen, erreichte, wo die Gastwirtsfamilie Konstanzer die muntere Schar bald verköstigen konnte.

Nach ausgiebiger Stärkung machte man sich an den 17prozentigen Anstieg hinauf zum Berghotel an Silber- und Kristallzweigen, die den gotischen Dom bildeten, und an silbernen Bändern behängten Zweigen vorbei. Im Hotel nahm man das Angebot des Wellnessbereichs in Anspruch und bei angeregter Unterhaltung ging der erste Tag des Aufenthalts in gemütlicher Runde zu Ende.

Am anderen Morgen erwartete die Hohenzollerische Jakobusgesellschaft ein fantastischer und atemberaubender Panoramablick über rund 240 Kilometer Alpen, von der Zugspitze über Säntis bis hin zu den Berner Alpen.

In dieser traumhaften Umgebung begrüßte die Pilger Hans-Peter Kleemann, der der Hohenzollerischen Jakobusgesellschaft den einzigartigen Mundartweg mit Promipfad, wo schwäbisch-alemannische Sprichwörter und Fußabdrücke von rund 50 Personen aus Politik, Kunst und Kultur zu bestaunen waren. Auf  den einzelnen Tafeln berichtete Hans-Peter Kleemann über die Sprachgrenze bis man Aussichtspavillon noch einmal Rund-Umsicht hatte.

Wie sagte doch so schön der stellvertretende Vorsitzende der Hohenzollerischen Jakobusgesellschaft, Hannes Reis, in seinem Vademecum zur Höchstenausfahrt „carpe diem“, nutze den Tag, und den haben alle in vollen Zügen genossen: „Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern. Wieder Atem holen lernen, das ist es“, gesprochen nach Christian Morgenstern, und dieses Wochenende wird allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.

Text: Horst Bendix; Fotos: Hannes Reis, Horst Bendix

Hoechsten-01
Hoechsten-01a
Hoechsten-01b-36a
Hoechsten-01c
Hoechsten-02
Hoechsten-03
Hoechsten-22
Hoechsten-24
Hoechsten-44
Hoechsten-50
Hoechsten-61