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15. Pilgerstammtisch am 26. Mai 2012 in Hechingen-Beuren Gesundes Pilgern in heilsamer Natur Beuren: Die christliche Kultur und die exzellente natürliche Umgebung von Beuren waren das Ziel einer 15köpfigen Pilgergruppe der Hohenzollerischen Jakobusgesellschaft.
Christian Sulzer, 2. Vorsitzender und Organisator des 15. Pilgerstammtisches, begrüßte erfreut die Gruppe bei Kaiserwetter im idyllischen Bergdorf Beuren. In der spätklassizistischen Beurener Johanneskirche erläuterte dankenswerter Weise die Mesnerin Silvia Ling anschaulich die Geschichte und Innenausstattung der 1840 nach dem Vorbild der Hechinger Stiftskirche erbauten großen Kirche – im Vergleich zur Einwohnerzahl.
Nach einer kurzen Kaffepause im Dreifürstenstein gings bergab zur unter Naturschutz stehenden imposanten Eiche, sozusagen als Eingangstor zur Beurener Heide. Die Eiche als den deutschen Baum schlechthin würdigte Christian Sulzer in einem Gedicht von Hoffmann von Fallersleben und übergab dann symbolisch den Pilgerstab an den renommierten Bisinger Apotheker Winfried Ertelt.
Und es folgte eine hochinteressante Wanderung durch die heilkräuterreiche Beurener Heide mit Ausführungen zur Wirkmächtigkeit unterschiedlichster Pflanzen, und zu der langen Tradition der Heilkräuterforschung. Aus den Heilpflanzen werden Cremes, Salben, Tropfen, Tees, Sirupe und Globuli entwickelt zur alltäglichen äußeren und inneren Behandlung von Beschwerden und Krankheiten. Bei Winfried Ertelt einem Apotheker der alten, handwerklichen Schule war erkennbar die Haltung im Vordergrund, dass jeder Mensch einzigartig ist auch in seiner Gesund- und Krankheit.
Winfried Ertelt erklärt die heilsame Im Gehen und beim kurzen Innehalten wies er auf die zahlreichen einfachen aber auch selteneren, geschützten Heilkräuter und deren Wirkung hin ob Haselwurz, Schachtelhalm, Schellkraut, Weißdorn oder Orchideen, Wolfsmilch, Spitzwegerich, Schafgarbe, Gelber Enzian und Brennessel.
Glänzende Schätze der Beurener Heide Die Esche pries er als den „sozialsten“ Baum, da unter seinem filigranen, lichtdurchlässigen Blätterdach viele Pflanzen Heimat finden. Das achtsame, ja fast meditative Gehen durch die Naturschätze der Beurener Heide wirkte auf die Teilnehmer besänftigend und heilsam. Und es förderte den Appetit bei der abschließenden Einkehr im „Jockele“. Dank und Anerkennung erntete Winfried Ertelt für seine wunderbare Führung und Christian Sulzer für die hervorragende Organisation. Allen Teilnehmern war klar, dass in diesem einmaligen, wertvollen Lebensraum ein Unterbecken für ein PSK absolut fehl am Platz ist. |
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