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12. Pilgerstammtisch in Beuron im Donautal am 27. und 28. November 2010

Einladung

Ein bezauberndes „Wintermärchen” an der jungen Donau

Hohenzollerische Jakobusgesellschaft auf adventlichen Spuren bis zu den Beuroner Benediktinermönchen und hinter die Klostermauern

Ein außergewöhnliches Wochenende mit Naturerlebnis pur, mit guten Begegnungen, mit sakraler Kunst bis hin zu einem gregorianischen Festgottesdienst in der Beuroner Klosterkirche St. Martin ließ die Teilnehmer der Jakobusgesellschaft am vergangenen Wochenende im Jahr eins nach der personellen Wende zuversichtlich in die Zukunft blicken. „Es war einfach schön und kreativ”, so die Feststellung der Teilnehmer.

Eine Landschaftskomposition wie sie nicht schöner hätte sein können empfing die Jakobusgesellschaft in Hausen im Tal an der jungen Donau am vergangenen Samstagfrüh. Verschneite Felszinnen, die wie Puderstangen aus dem Donautal aufragten, Schneeflocken, die während der Nacht zur Ruhe gekommen waren, jeder Zweig im Wald trug ein weißes Kleid, dass alles wartete auf die Gesellschaft: Ein Wintermärchen pur.

So begab sich die lebhafte sowie spirituelle Wandergruppe, die auf dem Weg ihre Spuren hinterließ, auf Wanderschaft zunächst der fließenden, ruhigen Donau abwärts bis vor die Sankt-Maurus-Kapelle, die am nächsten Tag die Aufmerksamkeit erregen sollte.

Durch ein wildromantisches Tal ging es immer aufwärts bis man das Wanderheim auf dem Rauhen Stein erreichte, und weil hier gerade ein Blasmusikorchester ihr Probenwochenende verbrachte, durfte man die Gastfreundschaft in diesem freundlichen Wanderhaus genießen. Immer wieder schweiften die Blicke zum Schloss Werenwag und auf die andere Talseite zur Burg Wildenstein.

Über die Placidus-Hütte gelangte man in den Bereich der Erzabtei St. Martin in Beuron, wo zunächst im Hotel „Pelikan” Quartier bezogen wurde und anschließend beim Klosterladen Pater Sebastian auf die wissbegierigen Jakobuswanderer bereits wartete. Die beiden Oblaten, der Junginger Jürgen Ulrich und der Rangendinger H. Wild, die ein Wochenende im Kloster verbrachten, schlossen sich der Kirchenführung ebenfalls an.

Und dann begann der junge Benediktiner Mönch Pater Sebastian die Teilnehmer in die Kloster- und Wallfahrtskirche St. Martin einzuführen von der architektonischen Gliederung bis hin zu den großen Meistern der Beuroner Kunstschule wie den Haigerlocher Desiderius Lenz, Lukas Steiner, Paulus Krebs oder Willibrord Verkade.

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