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Im Tal der Lauchert 20. Juni 2015 - Text: Horst Bendix Heimatgeschichte pur bei 3. Etappe auf dem Hohenzollerischen Pilgerweg mit rund 35 Pilgern – Jetzt folgt die 4. und letzte Etappe von Sigmaringen nach Meßkirch An neugierige Besucher sind die Einwohner von Veringenstadt längst schon gewöhnt, wo am vergangenen Samstag die 3. Etappe auf dem Hohenzollerischen Jakobsweg begann. Im reizvollen Tal der Lauchert gelegen, gab es Heimatgeschichte pur mit dem ältesten Rathaus Hohenzollerns, aber auch Veringendorf und Jungnau waren sehr geschichtsträchtig, und natürlich die ehemalige Residenzstadt Sigmaringen mit dem Schloss. Die Zusammenarbeit zwischen der vhs Burladingen und der Hohenzollerischen Jakobusgesellschaft ist längst schon zu einem Selbstläufer geworden, sonst hätten sich, wie schon bei der 1. und 2. Etappe, nicht wiederum so viele Pilger angemeldet, wie am vergangenen Samstag. Manfred Wahlwiener, der die Organisation innehatte, und Pilgerbeauftragter Ulrich Schöll legten den Plan A minutiös aus, die Pilger waren rundum zufrieden, als der HzL-Bus sie in den frühen Abendstunden wieder von Sigmaringen zum Ausgangspunkt Veringenstadt brachte. Die 4. Etappe führt am Jakobustag, dem 25. Juli, von Sigmaringen nach Meßkirch. Die Ausarbeitung der letzten Etappe erfolgt dann Anfang Juli. „Wir sind Pilger, die auf verschiedenen Wegen einem gemeinsamen Treffpunkt zu wandern“, begrüßte Manfred Wahlwiener die 35-köpfige Pilgerschar. Sogleich befand man sich auf den Spuren der Vergangenheit, als man vor dem ältesten Haus Hohenzollerns stand, das im Jahr 1503 erbaut wurde. Besonders auffallend waren die Hausinschriften mit bildhaften Darstellungen an der Hauptstraße entlang; die von früheren Funktionen berichteten. Zur Burgruine, der Peterskapelle und der Nikolauskirche hatte der Pilgerführer einiges zu erzählen, als man wieder die lebendige Lauchert erreichte und man nach Veringendorf pilgerte, immer am Gewässer der Lauchert entlang, wo die Michaelskirche steht. Sie ist die älteste Kirche von Hohenzollern und weist, wie Kirchenführer Adolf Endriß ausführte, auf Fresken um 1330 hin. Heute kündet der Doppelturm von der ehemaligen Dekanatskirche. Am Pesttürmle vorbei, das aus dem 13./14. Jahrhundert stammt, das gerade frisch renoviert wird, gelangte man nach Jungnau, wo der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Turm grüßte. Hier machten die Pilger eine wohlverdiente Vesperpause, ehe es in die Residenzstadt Sigmaringen mit seinem Schloss mit historischen Sammlungen sowie dem Fürstenhaus ging. In der heutigen Pfarrkirche St. Johann Evangelist, unmittelbar vor dem Schloss gelegen, holten sich die begeisterten Pilger einen Stempel ins Pilgerbuch, und machten sich anschließend flugs auf zum Bahnhof, wo der Tag in einer Gartenwirtschaft endete. |
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Begrüßung der Teilnehmer am Bahnhof von Veringenstadt |
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Nikolauskirche in Veringenstadt |
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Sankt Michaelskirche Sigmaringen |
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Vor dem Sigmaringer Schloss |
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Verabschiedung der Teilnehmer am Bahnhof in Sigmaringen |
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